Polykontexturalität
Polykontexturalität (Gotthard Günther) beschreibt die gleichzeitige Teilnahme einer Organisation an mehreren Funktionssystemen mit je eigener Logik (z. B. Wirtschaft, Recht, Wissenschaft). Diese Rationalitäten lassen sich nicht einfach addieren; wo sie kollidieren, entstehen strukturelle Kommunikationsengpässe – kein persönliches Versagen.
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